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Baufinanzierung - Die richtige Tilgung

Bei der Baufinanzierung kommt es auch immer auf die Tilgung an, da diese der Schlüssel zur Schuldenfreiheit ist. Sie gibt an, wie viel der Baufinanzierung in regelmäßigen Abständen zurückgezahlt wird. Viele Banken empfehlen ihren Kunden immer noch eine Standardtilgung von einem Prozent, jedoch sollten in Zeiten der niedrigen Zinsen unbedingt höhere Tilungssätze angeraten werden, sodass man möglichst schnell schuldenfrei ist.

 

Bei der Wahl der Tilgungshöhe sollte man immer bedenken: Je niedriger die Zinsen, umso länger wird man mit einer bestimmten anfänglichen Tilgung benötigen, um die Baufinanzierung zurückzuzahlen. Bei niedrigen Zinsen kann die Tilgung aus diesem Grund höher als ein Prozent angesetzt werden. Ein Darlehensnehmer braucht ungefähr 30 Jahre, um die Baufinanzierung zurückzuzahlen, wenn das Zinsniveau bei 6 % und die anfängliche Tilgung bei 1 % liegt. Wenn die Zinsen bei 4 % liegen, wird man beim gleichen Tilgungssatz schon ungefähr 40 Jahre brauchen, um schuldenfrei zu sein. Das liegt daran, dass die Rate eines Annuitätendarlehens immer gleich bleibt. Die Rate setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Im Laufe der Jahre wird die Restschuld und somit auch der Zinsanteil sinken. Da die Rate jedoch gleich bleibt, erhöht sich der Tilgungsanteil automatisch. Wer das derzeitige Zinsumfeld ideal nutzen möchte, sollte eine Tilgung von minimal zwei Prozent auswählen und die Finanzierung dann auf 15 oder 20 Jahre festlegen. Dann wird nämlich das Risiko einer teuren Anschlussfinanzierung gesenkt. Außerdem hat man den Kredit der Baufinanzierung schneller aus seinem Leben geschaffen, sodass man ein schönes und schuldenfreies restliches Leben verbringen kann.

 

Es lohnt sich also RICHTIG zu finanzieren!
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Anschlussfinanzierung

Beim Auslaufen der Zinsbindungsfrist stehen die meisten Kreditnehmer vor der Frage, wie sie die Anschlussfinanzierung gestalten. Dabei bieten sich ihnen unterschiedliche Möglichkeiten:

 

Verlängerung bei der bisherigen Bank
Häufig wird dieser Weg gewählt: Die Anschlussfinanzierung läuft über die Bank, die bisher das Darlehen gewährt hat. Dabei kann es sich aber durchaus lohnen, andere Angebote einzuholen. Zudem kann überprüft werden, ob Risikoaufschläge beim alten Vertrag noch bestehen oder ob die Konditionen verbessert werden können. Auch ist der Aufwand für die Bank geringer, sodass günstigere Konditionen ausgehandelt werden können. Allerdings ist keine Bank verpflichtet, eine Anschlussfinanzierung zu stellen. Ändern sich zum Beispiel die Einkommensverhältnisse, kann die Bank den alten Vertrag einfach auslaufen lassen. Darüber muss sie den Kunden drei Monate vor Ablauf informieren.

Veränderte finanzielle Situation
Durch die Anschlussfinanzierung bietet sich die gute Gelegenheit, die Restschuldsumme zu verringern, wenn man in der Zwischenzeit finanzielle Reserven angespart hat. Als Sondertilgung fällt hierbei keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Der Tilgungssatz kann gegebenenfalls erhöht werden. Auch Sondertilgungsrechte sollten im neuen Vertrag vereinbart werden. Vor allem bei selbst genutztem Wohneigentum ist dies sinnvoll. Durch einen auf die finanziellen Verhältnisse neu angepassten Kreditvertrag kann die Baufinanzierung optimiert werden.

 

Quelle: baufi24.de

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